Die größten städte deutschland

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Als Blütezeit der antiken Stadt kann man das 1. Jahrhundert sehen, viele antike Ruinen datieren aus dieser Zeit.

Rom hatte in dieser Epoche eine differenzierte Stadtstruktur mit fast 1. Eine Stadt kann bestimmt sein durch ihre Hauptfunktion, staatsrechtliche und religiöse Rolle, sowie durch die Art, wie die Stadt Zugang zur römischen Welt gefunden hat.

Des Weiteren lassen sich Orte darin unterscheiden, ob sie rituell gegründet wurden oder nicht. Mit ritueller Gründung sind Oppidum und Colonia Rom.

Ohne rituelle Gründung sind Vicus und Municipium. Römerstädte in Deutschland entstanden vornehmlich an Rhein und Donau, vor allem aus Legionslagern: In Österreich entstanden viele Römerstädte aus Legionslagern am Donaulimes , aber auch im Landesinneren: In der Schweiz sind folgende Römerstädte nachgewiesen: Die frühesten Wohnhäuser in den germanischen Provinzen waren Holzbauten mit verputzen Wänden, ab der Mitte des 1.

Die Struktur dieser römischen Stadt war hoch entwickelt und wurde im Laufe der Stadtgründung bei der Limitation Vermessung festgelegt. Des Weiteren wurde dort die Gerichtsbarkeit ausgeübt.

Meist schloss sich an das Forum die Basilika an, in der öffentliche Versammlungen stattfanden. Um dieses Zentrum herum befanden sich die Wohnviertel insulae , die zunächst meist aus einstöckigen Einzelwohnhäusern bestanden.

Später kamen in den ärmeren Stadtvierteln auch mehrstöckige Mietshäuser hinzu. Zwischen ihnen lagen weitere Gebäude, wie der Zirkus, eine von Sitzreihen flankierte Rennbahn, oder kaiserliche bzw.

Bei der rituellen Neugründung einer Stadt wurde nach dem ritus etruscus , nach Vorbild der Gründung Roms, vorgegangen.

Zuerst wurde das augurium Augur eingeholt und der Ort bestimmt. Die Erdschollen fallen nach innen und symbolisieren den murus, die Furche symbolisiert den Graben.

Danach wurde die Vermessung der Stadt, die Limitatio, durchgeführt und die zwei Hauptachsen der Stadt, der decumanus maximus in West-Ost-Ausrichtung und der cardo maximus in Nord-Süd-Ausrichtung, festgelegt.

Zuletzt wurde die Stadt geweiht. Auch sanitär waren die Städte der Antike fortschrittlich: In den Städten wurde das Wasser mit Druckrohrleitungen verteilt.

Damit wurden, unter anderem, so aufwändige Bauten wie die Thermen versorgt, in denen teilweise tausende Menschen Platz fanden. Diese stellten nicht nur mit ihrer prunkvollen Ausstattung, wie der Bodenheizung, dem warmen Wasser und den Säulenhallen, sondern vor allem mit ihren Leseräumen, Bibliotheken und Sportanlagen einen gesellschaftlichen Mittelpunkt dar.

Um diese Steinbauten errichten zu können, wurde zu dieser Zeit der Mörtel erfunden. Dieser ermöglichte auch den Bau von öffentlichen Gebäuden, wie Sportarenen, eindrucksvollen Rundbauten und freistehenden Triumphbögen , welche die Macht Roms symbolisierten.

Während der frühen Kaiserzeit gab es eine gefestigte Schicht lokaler Eliten in den römischen Städten, denen die politische Führung auf kommunaler Ebene oblag.

Die soziale Herkunft dieser Gruppe unterschied sich in den Provinzen. Dazu gehörten Ritter , die nach längerem Dienst in die Kommunen zurückkehrten oder wie in Niedergermanien lokale Eliten Militärs, Kolonisten oder wie in gallischen Provinzen der alte Stammesadel.

Im Wesentlichen regelte jedoch das Geld den Zugang zu Ehrenämtern honoratioren. Es musste ein Minimalvermögen nachgewiesen werden.

Die lokalen Eliten waren zumeist Grundherren von benachbarten Gütern. Den meisten Dekurionen wurde als Anerkennung das römische Bürgerrecht verliehen.

Da das Land nur von Zentralorten aus verwaltet werden konnte, bildete sich eine grundbesitzende Aristokratie heraus, die politisch alle entscheidenden Funktionen übernahm.

Die Tatsache, dass auf dem Dekurionenstand das Funktionieren der Stadt basierte, führte auch zum Niedergang der Städte in verschiedenen Reichsteilen.

In der älteren Forschung herrschte die Ansicht vor, dass durch die Kosten für Militär und Bürokratie, die Oberschichten in der Spätantike ruiniert wurden.

Massive Veränderungen im sozialen und politischen Gefüge waren die Folge. Neueren Forschungen nach blühten die meisten spätantiken Städte offenbar noch bis ins späte 5.

Erst aufgrund von Kriegen zum Beispiel die islamische Expansion bzw. Mit der Völkerwanderung verfielen die Städte in Mitteleuropa weitgehend.

Beginnend mit dem Alemanneneinfall von waren nach und nach zunächst die rechtsrheinischen Limesstädte zerstört worden.

Jahrhundert eroberten die Germanen auch die Römerstädte am Rhein. Nur noch in wenigen Städten konnten sich geringe gallorömische Restbevölkerungen halten.

Die Germanen selbst mieden die Städte und die von ihnen übrig gebliebenen Trümmerfelder als Siedlungsgebiete. Viele der alten Stadtkerne wurden im Frühmittelalter aufgegeben und Neugründungen am Rand der ehemaligen Zentren etabliert.

Wichtigstes Element der Kontinuität waren die Funktionen als Bischofssitze. Diese Städte blieben religiöse und kulturelle Zentren, die die spätrömisch-christliche Tradition fortsetzten.

Zunächst übernahmen Bischöfe viele Funktionen der ehemaligen römischen Verwaltungsbeamten. Dennoch kam es im Verlauf des Frühmittelalters zu einem fast vollständigen Erlöschen des städtischen Lebens.

Die neuen merowingischen Herrscher setzten vor allem in den Städten, die keine Bischofssitze waren, Grafen als Verwaltungsbeamte ein, die das umliegende Territorium kontrollieren sollten und dazu oft auf die in den Städten weiter bestehenden römischen Rechtstraditionen zurückgriffen.

Die städtische Selbstverwaltung verschwand unter den Grafen zusehends. Nur in den Bischofsstädten wurden die überkommenen römischen Freiheitsrechte der Bürger von den Merowingern teilweise erhalten, um weiter von den Abgaben der Stadtbevölkerung zu profitieren.

Dennoch wanderten im Frühmittelalter verstärkt Bewohner ab, während es kaum Zuwanderung aus dem germanischen Umland gab.

Das zog Verödung nach sich, zum Teil bis zu einem Stand, in dem auf ehemals bebautem Stadtgebiet Ackerbau betrieben wurde. In der Karolingerzeit ab dem 8.

Jahrhundert entstanden Klöster in den Städten, die zu neuen wirtschaftlichen Schwerpunkten wurden, ohne jedoch eine Fortsetzung alter Handelstraditionen zu werden.

Die römischen Stadtbürgerrechte und die Selbstverwaltung verschwanden in dieser Zeit vollkommen. Auch die Bischöfe herrschten nicht mehr aus der römischen Tradition heraus, sondern Kraft der vom König an sie verliehenen Rechte.

Im weiteren Verlauf der karolingischen Epoche wurden zunächst Bischofsburgen, dann zunehmend auch Königshöfe und Pfalzen in den Städten errichtet.

Unter den Ottonen setzte ab dem Jahrhundert eine bescheidene Welle von Neugründungen ein. Um Herrschaftszentren, meist sächsische Grafensitze, bereits unter den Karolingern errichtete Pfalzen oder neu gegründete Bischofssitze wie Magdeburg , siedelten sich Händler an, die die Oberschicht mit Waren versorgten und sich in Gilden zu organisieren begannen.

Solche Bischofs- oder Burgsiedlungen waren meist in zwei Teile mit eigenen Befestigungsanlagen geteilt: Die urbs mit dem Herrschaftssitz und das suburbium mit der Händlerbevölkerung.

Steinhäuser begannen erst ab dieser Zeit in den Städten zu entstehen. Auch eine Stadtmauer war kaum vorhanden, sondern meist lediglich ein Wall mit Graben.

In der gleichen Zeit verdoppelte bis verdreifachte sich die westeuropäische Bevölkerung, neue Anbaugebiete wurden erschlossen, neue Landwirtschaftsmethoden angewendet, Geldwirtschaft und Handel ausgedehnt.

Als älteste Stadt dieses Typs gilt Freiburg im Breisgau , das gegründet wurde und ein fortschrittliches Stadtrecht erhielt. Die Zentren des neuen städtischen Aufschwungs lagen in Italien befördert durch den Orienthandel im Rahmen der Kreuzzüge und in Flandern , wo sich eine aufstrebende Tuchindustrie entwickelte.

Die Könige versuchten ebenso wie die Landesherren mit Städten die eigenen Einnahmen zu verbessern, Menschen aus konkurrierenden Territorien abzuwerben und durch Landesausbau oder Eroberungen erworbene Gebiete zu sichern.

Vor allem im Rahmen der Eroberung slawischer Gebiete im Osten im Jahrhundert kam es zu einer regelrechten Stadtgründungswelle an den Orten ehemals slawischer Siedlungen.

Um , am Beginn der Neuzeit, bestehen als bedeutende Städte, unter anderem die Freien Reichsstädte und Hansestädte:. Die mittelalterliche Gründungsstadt ist der weitaus häufigste Typ an Städten in Mitteleuropa.

Die Welle der Stadtgründungen verebbte in der zweiten Hälfte des In der Folgezeit wurden nur noch wenige Städte neu gegründet.

Nur aus deren Reihen durften sich Mandatsträger rekrutieren. Später wurden auch Ministeriale , die zunächst von den Stadtherren als Verwaltungsbeamte eingesetzt worden waren, sowie Ritter aus dem Umland in das Patriziat aufgenommen.

Jahrhundert begannen verstärkte Konflikte innerhalb der Städte. Jahrhundert waren nahezu alle Städte von solchen, auch gewaltsam geführten, Auseinandersetzungen betroffen.

Meist endeten diese Kämpfe nicht mit einer grundlegenden Änderung der Stadtverfassung, sondern mit dem Aufrücken der rebellierenden Gruppen in das Patriziat und innerhalb des Patriziats in die ratsfähigen Schichten.

Die Stadt und das Umland waren, anders als heute, stark voneinander abgegrenzt. Die räumliche Trennung entsprach auch der wirtschaftlichen Trennung.

Das Umland versorgte die Stadt mit Nahrung und Rohstoffen primärer Sektor und die Stadt versorgte das Umland mit handwerklichen Erzeugnissen und Dienstleistungen sekundärer und tertiärer Sektor.

Dieses Marktrecht war eine Quelle für die Entwicklung des spezifischen Stadtrechts. Dabei waren Wochenmärkte als kontinuierliche Händlertreffpunkte bedeutender als Jahrmärkte, die meist in Bischofsstädten zum Patronatsfest angesiedelt waren.

Allerdings entwickelte sich nicht aus jeder Marktsiedlung eine Stadt. Im linksrheinischen Gebiet befanden sich diese Märkte zunächst vor allem dort, wo sich bereits in der Römerzeit Händler getroffen hatten.

Im Osten waren Märkte erheblich seltener, entstanden meist erst im Früh- oder Hochmittelalter und zogen erheblich häufiger Stadtgründungen nach sich als im Westen.

Unter den Merowingern und Karolingern wurden in der Regel römische Märkte fortgeführt, aber nur wenige neue gegründet.

Die Karolinger begannen aber mit der rechtlichen Regelung des Marktwesens, indem sie das Münzwesen reformierten, Marktrechte zu vergeben begannen und die Grafen zu Aufsehern über die Märkte sowie die damit verbundenen Zölle bestimmten.

Unter den Karolingern begann sich das Marktwesen nach Osten auszudehnen, insbesondere im Sklavenhandel mit Awaren und Slawen. Sächsische Burgen und Häfen erlangten verstärkte Bedeutung als Handelsplätze.

Unter Ottonen und Saliern begann sich das königliche Marktregal durchzusetzen. Unter den Ottonen stieg die Anzahl der erteilten Marktrechte sprunghaft an.

Zunächst gründeten vor allem Klöster, ab dem Jahrhundert auch Landesherren verstärkt Märkte und erhielten dafür die königliche Bewilligung.

Viele Städte hatten das Stapelrecht , ein Privileg, das Fernhändler zwang, ihre Waren zum Verkauf anzubieten, und leiteten die Fernhandelswege durch ihre Stadt.

Oft betrieben Handwerker zusätzlich Landwirtschaft. Viele waren, vor allem im frühen Mittelalter an einen adligen Haushalt gebunden, für den sie produzierten.

Die Handwerkszünfte regulierten das Wirtschaftsgeschehen, indem sie die Zahl der Handwerker und damit die Konkurrenz begrenzten, neue Produktionsmethoden verboten, Rohstoffversorgung, Herstellungs- und Verkaufsbedingung und Preise festlegten.

Zudem kamen ihnen militärische, religiöse und soziale Funktionen zu. Im Spätmittelalter entwickelte sich aber ein Übergang zur arbeitsteiligen Massenproduktion, in die auch neue Techniken Einzug hielten.

Die rechtliche Stellung der mittelalterlichen Stadt war geprägt von ihrem Status als freie Reichsstadt oder Fürstenstadt, wobei der genaue Status sehr unterschiedlich sein konnte.

Generell hatten die Städte das Bestreben, sich von der Herrschaft der Stadtherren, der in ihr residierenden Bischöfe und Burgvögte vgl. Reichsstadt Nürnberg zu befreien, was ihnen mehr oder weniger erfolgreich gelang.

Bei den Gründungsstädten wurden diese Freiheiten, um die ältere Städte oft lange kämpften, bereits im Stadtrecht zur Gründung verankert.

Viele Städte wurden durch Handel und Handwerk sehr reich und konnten sich dadurch lange gegenüber den Stadtherren behaupten, die Städte gerne aus wirtschaftlichen und militärischen Gründen unter ihre Kontrolle bringen wollten.

Die mittelalterliche Stadt stand damit in scharfer Konkurrenz zu den weltlichen und geistlichen Territorialherrschaften.

In Gebieten mit starker Territorialherrschaft hatten es die Städte schwer, sich zu behaupten, so gab es im bayerischen Stammland mit Regensburg nur eine Reichsstadt, die um ihren Status kämpfen musste.

Grundlage der inneren Rechtsstruktur der mittelalterlichen Städte war der städtische Friede. Dieser Zustand garantierter Gewaltlosigkeit entwickelte sich bei älteren Städten aus dem Friedensrecht der städtischen Keimzelle, dem Markt- oder Burgfrieden.

Ursprünglich war die Garantie dieses Friedens die wichtigste rechtliche Funktion des Stadtherren. Mit der zunehmenden Bedeutung der Bürgerschaft als eigenständige Macht mit politischen Strukturen wurde sie die Trägerin des Friedens, was eine Voraussetzung für die Emanzipation den Stadtherren gegenüber darstellte.

Der Friedensbruch wurde als Bruch des Bürgereides verstanden und entsprechend streng bestraft, auch wenn beispielsweise die Verletzungen als Folge eines Angriffs nur gering waren.

Zudem waren Bürger zur Verbrechensverfolgung angehalten. Um wichtige Gebäude wie das Rathaus gab es meist zusätzliche Friedensbezirke mit verschärften Bestimmungen.

Häufig wurden nächtliche Ausgangsverbote oder -beschränkungen erlassen. Im Spätmittelalter begannen sich die städtische Friedensordnung und die städtische Gerichtsbarkeit ins Umland auszudehnen.

Zweites Rechtsprinzip war die städtische Freiheit. Leibeigene oder Hörige , die in die Stadtgemeinschaft aufgenommen wurden, erlangten die persönliche Freiheit.

Dieses Recht war ursprünglich von den Stadtherren gewährt worden, um die Zuwanderung in die Städte und deren Funktion als Wirtschaftszentren zu stärken.

Ähnliche Freiheitsrechte wurden auch in Regionen gewährt, in denen Land urbar gemacht und dazu Bauern angelockt werden sollten. Viele Städte stellten allerdings Hürden für die Aufnahme in ihre Gemeinschaft auf, um die Konflikte mit den umliegenden Landesherren wegen der Abwerbung von Untertanen zu verringern.

Das städtische Freiheitsrecht umfasste auch die Gleichheit aller Bürger vor Gericht. Bei weitem nicht alle Bewohner einer Stadt genossen das volle Bürgerrecht und damit die volle städtische Freiheit.

Die Stadt selbst konnte in ihrem Umland auch Hörige haben. Insbesondere im Verlauf der Emanzipation von den Stadtherren organisierten Städte auch das eigene Wach- und Verteidigungswesen.

Zentrales Element war die Stadtmauer , zu deren Instandhaltung und ständigen Besetzung die Bürger verpflichtet waren.

Im Kriegsfall waren alle arbeitsfähigen Männer der Einwohnerschaft zum Verteidigungsdienst verpflichtet. Die Waffen wurden selbst bezahlt.

Im Gegenzug musste die Stadt gefangen genommene Kämpfer der eigenen Seite auslösen. Die Oberschicht stellt die Kavallerie , das städtische Schützencorps wurde zunehmend auch als Polizeitruppe eingesetzt.

Für ärmere Einwohner wurden in Zeughäusern Waffen gelagert. Jahrhundert entzogen sich wohlhabende Bürger zunehmend ihrer Verteidigungspflicht, indem sie Ersatzmannen stellten.

Zunehmend wurden besoldete Wächter und Stadtknechte eingesetzt. Die innere Rechtsstruktur der Städte unterschied sich erheblich von der des Umlands.

Es umfasste die verliehenen Rechte und Freiheiten, beispielsweise Marktprivilegien, Münzrecht, Zoll, Steuer- oder Wehrhoheit , und wurde im Verlauf der Entwicklung durch verschiedene Gewohnheitsrechte ergänzt und verändert.

Das städtische Recht wurde in Statuten niedergeschrieben. Wer den Bürgereid leistete, unterwarf sich damit auch den Willküren. Bei Neugründungen von Städten wurden die Rechtsordnungen bereits bestehender Städte übernommen.

Im Mittelalter entwickelten sich mehr oder weniger abhängige Stadtstaaten oder Stadtrepubliken, Städte die sich im Heiligen Römischen Reich den Status einer Freien Reichsstadt erworben hatten oder in Italien selbständige Staaten waren.

Es kann sich dabei um einen souveränen Staat oder um einen Gliedstaat innerhalb eines Bundesstaates nach dem föderalistischen Prinzip handeln.

Im Heiligen Römischen Reich wurden als Freie Reichsstadt jene Kommunen bezeichnet, die keinem Reichsfürsten , sondern direkt dem Kaiser unterstanden und auch einige Bischofsstädte, die eine gewisse Autonomie erworben hatten.

Es gab im Mittelalter bis möglicherweise Reichsstädte. Bis zum Reichsdeputationshauptschluss von gab es insgesamt noch 51 Reichsstädte, danach nur noch sechs Städte: Ab blieben im Deutschen Bund bzw.

Rom war nur kurzfristig Stadtrepublik. Die frühere Reichsstadt Basel wurde als Halbkanton ein Stadtstaat. Genf wurde die Genfer Republik und Stadtrepublik bis es um ehemals französischen Landgebiete zu einem auch ländlichen Kanton mit 45 Gemeinden erweitert wurde.

Weitere Stadtrepubliken waren unter anderem Nowgorod — und Pskow Zunächst wurden die Städte direkt vom jeweiligen Stadtherren und seinen Beamten beherrscht.

Jahrhundert begannen nach dem Vorbild der Städte der Lombardei diese Beamte sich zunehmend zu verselbstständigen; die Beamten kamen aus den Familien des Patriziats.

Jahrhundert gab es Stadträte in nahezu allen Städten. Diese Rechte wurden nicht mehr im Auftrag des Stadtherren, sondern verstärkt aus dem eigenen Machtanspruch des Stadtrats heraus beansprucht, der sich aus der im Bürgereid vereinten Bürgerschaft speiste.

Nach den Ständekämpfen des Jahrhunderts war dieser Prozess im Jahrhundert weitgehend abgeschlossen und die Stadträte hatten sich als Regierung der Städte aus eigener Macht etabliert.

Jahrhundert bildeten sich spezialisierte Ratsausschüsse. Neben politischen Entscheidungen reglementierte der Stadtrat auch die städtische Wirtschaft und legte Warenpreise fest.

Etwas langsamer und nicht überall folgte diese Entwicklung auch für die Blutgerichtsbarkeit , die gelegentlich an den Stadtrichter oder Bürgermeister persönlich weitergegeben wurde.

Die Wahlen zum Stadtrat waren sehr unterschiedlich gestaltet. Anfangs wurde der Rat von der Bürgerschaft für kurze Perioden gewählt.

Die Amtszeiten weiteten sich aber immer mehr aus, teilweise bis zur Wahl auf Lebenszeit. Ab dem Ende des Jahrhunderts kam die Bezahlung des vormals ehrenamtlichen Ratsamtes auf.

Neben der Teilnahme an Ratssitzungen, in denen politische Entscheidungen gefällt wurden, bekamen einzelne Ratsmitglieder auch Ämter, diplomatische oder militärische Aufgaben übertragen.

Diese Ämter wurden meist jährlich unter den Ratsmitgliedern verteilt. Jahrhundert kamen längere Amtsperioden auf. Daneben gab es Dienstämter, deren Inhaber keine Ratsmitglieder waren und von der Stadt besoldet wurden.

In der Zeit nach dem Mittelalter wurden nur noch wenige Städte neu gegründet, die einem der folgenden Typen zuzuordnen sind. Die Renaissance definiert Stadtgrundriss und Stadtbild neu, doch bleiben etliche Stadtentwürfe unverwirklicht.

Die verwirklichten werden oft als Idealstädte bezeichnet, die gebaute Wirklichkeit ideal, vor allem in geometrischer Hinsicht, ausrichteten. Um diesen konzentrieren sich die wichtigen Bauten der Stadt als einzelne, in Anlehnung an die wiederentdeckte Antike, einfache geometrische Baukörper Würfel, Zylinder usw.

Dies kontrastiert zu den vorher organisch gewachsenen oder geplanten, aber dem natürlichen Gelände angepassten mittelalterlichen Städten.

Im Barock verankern die Fürsten ihren Sitz fest mit und in den vormals frühbürgerlich regierten Renaissancestädten, setzen am Hauptplatz im Stadtzentrum ihr Schloss an die Stelle der vorherigen Renaissancebauten und sorgen für einheitliche, in Konstruktion, Höhe und Farbe auf das fürstliche Schloss hinführende, Stadtbebauung.

Die durchgreifenden baulichen, rechtlichen und stadthygienischen Erlasse der Barockfürsten bereiteten die Bewältigung und Verwaltung der viel umfangreicheren Massenerscheinungen der sich ankündigenden Industrialisierung in den Städten vor.

Die neue Gruppe der erfahrenen Verwaltungsfachleute versucht schon im Klassizismus Ende Jahrhundert und den industriellen Anfängen, die gesellschaftlichen Barrieren wie Leibeigenschaft , Zünfte und Privilegien sowie Slums oder fehlende Stadthygiene anzugehen.

Vor allem durch das klassizistische England und speziell London werden Impulse gegeben, die Natur wieder in die engen finsteren Städte einzubeziehen.

Zunehmend setzen sich Bewegungen für durchgrünte und hygienische Wohnviertel durch, deren Realisierung aber erst gegen Ende des Jahrhunderts in Gang kommt.

Durch die industrielle Bewegung nahm die Verstädterung in den Hauptstädten und damaligen Industriestandorten erheblich zu.

Folgende Einwohnerzahlen in Tausend sind von bis zu verzeichnen geordnet nach dem Stand von ; dazu zum Vergleich der Bevölkerungsstand der Stadt nicht der Agglomeration von Die Industrialisierung , gekennzeichnet vor allem dadurch, dass die Dampfmaschine den manuellen Betrieb ersetzt und in der Eisenbahn Verwendung findet, beginnt in England bereits ab dem Jahrhundert sowie in Japan ab Anfang des Andere Länder folgen, teilweise bis heute.

Das Industriezeitalter im Jahrhunderts bringt eine Urbanisierung bis hin zur verstädterten Gesellschaft mit sich.

Jahrhundert entstanden zahlreiche technische Basiserfindungen und ihre Weiterentwicklungen. Durch diese entstanden innerhalb weniger Jahre in den Städten neue industrielle Arbeitsplätze.

Der Bedarf an Arbeitskräften, vor allem der der Textil- und Montanindustrie, konnte mit dem lokalen Arbeitskräftereservoir nicht mehr gedeckt werden.

So siedelten sich viele Industriebetriebe in Städten an, um genug Arbeiter einstellen zu können. Begünstigt wurde dies durch Innovationen in der Verkehrstechnologie, wie der Eisenbahn und des Dampfschiffes, durch welche die verarbeitende Industrie nicht mehr an die Standorte der Rohstoffvorkommen gebunden war.

Ebenso zogen viele Arbeiter vom Land in die Städte, um dort arbeiten zu können. Diese Interdependanz trieb das industrielle Wachstum und die rasche Zunahme der Bewohnerzahlen der Städte voran.

Nachdem sich die Altstädte in der ersten Phase verdichtet hatten, kam es dann zur räumlichen Expansion.

Fabrikanlagen und Arbeiterviertel mit Mietskasernen entstanden in der Nähe der Altstädte. In Deutschland wurden neue Städte gegründet wie zum Beispiel Bremerhaven , Oberhausen , Ludwigshafen , Wilhelmshaven und Wolfsburg Die bestehenden Städte wuchsen und veränderten sich zu Städteverbundgebieten, vor allem in Bergbaugebieten wie dem Ruhrgebiet, in Oberschlesien oder im Saargebiet.

Um dem entgegenzuwirken, wurden ab etwa Reformversuche gemacht und Bauzonenordnungen erlassen. Gleichzeitig beginnen erste Projekte zur Sanierung der mittelalterlichen Stadtkerne.

Diese sind in manchen Städten völlig überbaut, überbevölkert und hygienisch untragbar geworden. Jahrhunderts war ein noch weitergehender Reformansatz auf die Probleme der industrialisierten Stadt, der durch den Ersten Weltkrieg allerdings nur sehr beschränkt umgesetzt wurde.

Auch die Gartenstadt war beginnend in England ein wichtiges Thema. Noch unterschiedlicher als die Angebotszahlen in den verschiedenen Kiezen der Stadt ist das Preisniveau der angebotenen Wohnungen und Zimmer selbst.

Dementsprechend unterschiedlich sind auch Ausstattung und Komfort: Zu den etwas skurileren Mietobjekten in Berlin gehören z. Kein Wunder also, dass viele Besucher gerne auf die privaten Angebote zurückgreifen, besonders zumal diese oft in den angesagten Kiezlagen zu finden sind.

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Vielmehr festigte sich langsam ein loser Verbund von Handelsleuten und -orten im Laufe der Zeit und unter dem Einfluss bestimmter Begebenheiten.

Die wichtigsten 3 Begebenheiten bzw. Faktoren, die zur Entstehung der Hanse im Der deutsche Handel stand damals trotz der unruhigen Zeiten in hoher Blüte.

Auch der deutsche Handel machte Gewinn durch den Verkauf der eigenen Handelswaren. In den Ritterburgen lauerten aber ständig raubsüchtige Edelleute mit einem Schwarm Knappen und Knechte auf die vorüber ziehenden Wagen.

Diese mussten daher stets ein starkes, bewaffnetes Gefolge bei sich haben und sich beinahe täglich mit Feinden herum schlagen, von denen sie nicht selten überwältigt und geplündert wurden.

Noch dazu wurden diese Städte von den feindlichen Dänen in ihrem Handel nach Norden und Westen gehindert. Um solchen Schwierigkeiten ein Ende zu machen, schlossen beide Städte Lübeck und Hamburg einen festen Bund miteinander, rüsteten eine Flotte aus, gingen damit den Seeräubern zu Leibe, schlugen die Dänen, verwüsteten einen Teil von Dänemark und erzwangen sich Ruhe.

Im Jahr wurden auch Braunschweig, und in einer Zeit von 25 Jahren noch über sechzig weitere Städte aufgenommen. So wurde nun die deutsche Hanse in kurzer Zeit ein sehr mächtiger Bund.

Er achtete auf strenge Ordnung unter seinen Mitgliedern. Dreihundert Jahre lang erhielt sich die Hanse in ihrem Ansehen.

Sie haben seitdem ihre Freiheit wieder erlangt und führen noch heute den Namen Hansestädte. Neben der Hanse bildete sich am Rhein noch ein andere Städteverein, zu dem Mainz, Frankfurt am Main und Worms den Anfang machten und dem nach und nach ungefähr 40 Städte bietraten.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Hanse Was war die Hanse? Die Hanse war eine Vereinigung deutscher Kaufleute, und später ganzer deutscher Städte, die hauptsächlich 2 Ziele hatte: Bei der Überfahrt von Handelswaren über die Nord- und Ostsee gingen viele Waren verloren oder wurden von Piraten geraubt.

Daher bündelten sie ihre Macht und ihre Ressourcen, um gegen die Piraten zu kämpfen und die Politik zu ihren Gunsten zu beeinflussen — bspw.

Mit ihrer gebündelten Macht konnten die Händler ihre wirtschaftlichen Interessen viel besser durchsetzen, vor allem auch im Ausland.

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Doch was, wenn man mehrere Zimmer oder Wohnungen anbietet, die womöglich noch über die ganze Stadt verteilt sind?

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